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Mein Isaan, alles ändert sich…

Der Isaan, das Armenhaus Thailands!

Viel wurde schon über den Isaan geschrieben aber nichts ist schlimmer als eine Verallgemeinerung! Die Region Isaan ist flächenmäßig riesig. Meist ländlich geprägt befinden sich jedoch auch einige Städte in seinem Bereich. Wo soll man also mit einer Beschreibung anfangen? Am besten vor der Haustür!

Also startete am ersten Tag von meinem Zuhause auf Zeit mit dem Moped zu einer kleinen Erkundungstour. Schon bei der Ankunft gestern sind mir die neuen Strommasten aufgefallen die leider die schöne Landschaft empfindlich stören.

Seit 6 Jahren habe ich mich immer auf die unberührte Landschaft vor der Haustür gefreut und nun das! Kilometer lang folgt die Starkstromleitung der Strasse und am Wegesrand sieht man die ersten Veränderungen.

Noch bearbeiten die Isaanbauern mit dem typischen Hut und dem Tuch vor Mund  in Handarbeit ihre Felder.

Der neue Windpark wird noch mehr Veränderungen bringen

Die neue Stromleitung die direkt zum neuen Windpark führt wird durch das neue Angebot an Arbeitsplätzen auch hier langfristig Veränderungen bringen.

Ich setze meine Fahrt fort und werde von einem zackig stramm stehenden Torwächter begrüßt.

Mit gebrochenem englisch fragt er woher ich komme und freut sich das ein German sich hierher verirrt. Jedoch glaube ich kann er nicht recht begreifen das ein Farang (thailändisches Wort für westlicher Ausländer) sich bei dieser Hitze ( momentan 35 Grad Celsius ) auf einem Moped, nur mit T-Shirt und kurzer Hose bekleidet, zum Spaß draussen aufhält. Er zieht sich freundlich aber schnell in seinen Unterstand und somit in den Schatten zurück.

Mir fallen dabei die Tafeln am Zaun der Baustelle auf. Auf fast allen Baustellen wird neben der Projekttafel auch die Statistik über Arbeitsunfälle geführt.

Auf der Unfallstatistik gut zu erkennen das Jahr 2558, es bezieht sich auf den thailändischen Kalender der mit dem Todestag des Prinzen Siddharta Gautama (dem erleuchteten Buddha) im Jahr 544 v. Chr. beginnt. Die thailändische Woche beginn mit dem Sonntag.

Also ist das thailändische Jahr das gregorianische Jahr (2015) + 544 = 2559

Durch die Baustellen haben einige Einwohner von Sap Yai und Umgebung eine neue Erwerbsquelle gefunden und so sieht man die ersten Veränderungen im Dorf. Neue Häuser werden gebaut und die alten Häuser verschwinden langsam.

Allerdings erzählt uns ein Nachbar das auf der Baustelle viele Arbeiter aus Laos kommen da die Thailänder auf der Baustelle nicht als die fleißigsten gelten und die Laoten dazu noch preiswerter arbeiten.

Altes Haus auf dem Land in Thailand (Sap Yai) und Neubau in der gleichen Straße.

Diese Art der neuen Häuser liegen preislich ab 15.000 Euro je nach Ausstattung.

 

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