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Teil 2 der Thailandreise der besonderen Art

Pattaya, endlich am Ziel meiner Träume!

Jawohl, es war geschafft! Nach den ganzen aufregenden Monaten, Wochen, Tagen und Stunden war es geschafft. Ich war in Thailand, in Pattaya um genau zu sein. Wer hier etwas verpasst hat kann die Geschichte von Anfang an verfolgen: Ein Thailandreise der besonderen Art Teil 1.

Walking Street ich komme

Nach dem ich mich einige Stunden vom Flug und von dem Alkoholkonsum erholt hatte sollte es endlich losgehen. Die Mädels werden sicherlich auf den heissen Feger aus Germany warten! Also schnell den Koffer geöffnet und nach dem Waschzeug gesucht!

Was ist DAS für ein Sche….! Oben auf der Wäsche lag ein Zettel der Gepäckkontrolle. Man hatte meinen Koffer in Frankfurt geöffnet und mein nagelneues Power-Pack heraus genommen. Wegen der Flugsicherheit und so. Was für ein Mist, das grenzt ja schon an Diebstahl! Ich kann mir das Power-Pack nach meiner Rückkehr abholen! Na, die können was erleben!!!! Jetzt aber schnell duschen und ab auf die Strasse!

Ich war im Paradies! Überall lächelnde Mädels die scheinbar richtig heiss auf mich waren! 😉 Kein Wunder, hatte ich doch noch vor der Abreise schnell noch jeden Abend Liegestütze gemacht. Auf das es ein Prachtkerl wird 😉

Ich durchquerte die Leuchttafel mit der Werbung, rechts von mir die Beach Road mit dem tollen Strand. Den hatte ich mir für Morgen vorgenommen um da nach Mädels zu schauen. So, schleuderte ich durch die Strasse und einige freundliche Herren luden mich ein doch einmal eine Go Go Bar zu besuchen! Warum also nicht…

Eingang Walking Street

Eingang Walking Street in Pattaya

Die Träume in der Go Go Bar

Mensch war das ein Erlebnis! Ich trat durch die Tür und wurde schon von rotem Licht und der sehr lauten Musik empfangen. Es war schon voll, trotzdem fand ich einen Platz an dem Bereich, wo die Mädels auf dem Tresen tanzten. War schon ein merkwürdiges Gefühl so nahe am Geschehen zu sitzen und all diese tollen freigelegten Körper vor mir rum zappeln zu sehen! Bloß jetzt keine Blöße geben! Ich fühlte mich auf einmal gar nicht mehr so sicher. Das änderte sich aber als sich zwei super hübsche Mädchen zu mir setzten. Ein rechts, die andere links. Wie denn mein Name ist, ob ich das erste Mal in Pattaya bin und ob ich schon ein Mädel habe?

Leuchtreklame GoGo Bar Pattaya

Diese Go Go Bar war es nicht! Sie steht in keinem Zusammenhang mit der Geschichte

Dabei lagt die Hand der rechten Dame schon sehr weit unter der Gürtellinie! Es war der Traum, dieser sollte aber nicht lange andauern. Ob ich denn einen Ladydrink spendiere? Na, klar doch! Bin doch nicht ein geiziger Kerl. Die Mädels bestellten gleich zwei der teuersten Longdrinks und ich ein Bier! Die Quittung wurde in einem runden Gefäß auf den Tresen gestellt. Ich achtete nicht darauf und auch nicht das die Ladys sich sehr ausführlich mit der Bardame austauschten. Als ich dann davon sprach das ich einen Kredit aufgenommen habe um die Reise zu finanzieren und auch so nicht so viel Geld mit hatte, mussten beide plötzlich gemeinsam auf die Toilette. Ist ja klar, ist halt nicht nur in Pattaya so, machen ja alle Ladys auf der ganzen Welt gemeinsam auf die Toilette gehen! Waren zwei ganz heiße Feger und die werden sich erst einmal beraten wie sie den Farang abschleppen können. 😉

Das bittere Ende des Traumes in der Go Go Bar

Leider kamen die Mädels nicht mehr wieder! Ich sah später noch eine von ihnen mit einem anderen knutschen und dann gingen sie… war wahrscheinlich ihr Freund der sie von der Bar abgeholt hat damit sie sicher nach Hause kommt.

Ich hatte keine Lust mehr und wollte zahlen. Schnell einen Blick auf den Zettel werfen. Plötzlich  waren es auf einem Mal zwei Zettel. Auf dem einen stand das Bier und die beiden teuren Cocktails, auf dem anderen waren 3 Bier und 5 Whisky. Als ich die Dame an der Bar darauf aufmerksam machte, dass da etwas nicht stimmte, lachte diese nur und sagte es wäre besser wenn ich bezahlen würde! Auf einem mal standen wieder, wie schon an der Immigration, zwei Thailänder neben mir, etwas, nein besser gesagt viel grösser und stabiler als ich und nicht so freundlich schauend wie die Herren auf dem Flughafen. Ich hatte verstanden und zog es dann doch vor, den gesamten Betrag zu zahlen. Nach dieser Rechnung machte mich dann auch ganz schnell vom Acker!

Die netten Mädels von der Bierbar

Am nächsten Tag hatte ich eigentlich die Nase gestrichen voll von der Walking Street Ich kaufte im 7/11, einen Tag und Nacht geöffneten thailändische Verkaufskette,  einige Biere  und machte es mir im Hotelzimmer und am Pool gemütlich. Am viertem Abend machte ich mich auf durch die Soi’s zu ziehen. Soi, das bedeutet Strasse. In einer der Strassen waren nur Ladyboys, echt hübsche Frauen, aber eben doch keine Frauen.

Dann fand ich in Pattaya, in einer kleinen Nebenstrasse, eine Bar aus der, gute Musik schallte. Ich wollte ein Bier trinken und nicht mehr. Wie aber das Leben so spielt, kam es alles ganz anders.

Ich nippte an der Bierflasche als mich eine nette Stimme Ansprach: Hello, you are alone? Mein Blick traf in die schönsten braunen Augen die ich je gesehen hatte! Sie fragte ob sie sich setzen dürfte. Na klar stammelte ich! Ihr Name war Joy also Freude, und was das für eine Freude war. Zierlicher Körper, schlank und rank und ein Lächeln das mir das Bier im Halse stecken blieb. Ganz Gentleman like, lud ich sie auf ein Ladydrink ein. Ich achtete aber sofort auf den Zettel und atmete auf! Sie bestellte nur eine kleine Flasche eines Mischgetränkes. Ich empfand es als Zeichen das Sie eine anständige Frau war.

Joy war einfach bezaubernd

Sie kam aus einem kleinen Dorf aus dem Isaan, dem Gebiet in Ost Thailand in dem meistens nur Familien leben, die Landwirtschaft betrieben. Ihre Familie sei arm und so musste sie nach Pattaya gehen um Geld für die Familie zu verdienen. Sie beschrieb mir ihr ärmliches Leben und das sie für die Familie verantwortlich sein. Mama, Papa, Oma und drei Kinder musste sie versorgen. Sie sei erst zwei Monate in Pattaya und wollte so schnell wie möglich dort wieder weg! Ich lobte sie, denn sie sprach viel besser englisch als ich. Wir spielten noch etwas mit einem Spiel aus Kunststoff bei dem man rote und gelbe Plastikscheiben einstecken musste. Derjenige der drei in einer Reihe hatte hat gewonnen. Zuerst habe ich gewonnen aber dann verließ mich das Glück. Auf einem mal gewann sie nur noch und jedes mal musste ich ein Getränk ausgeben. Später spielten wir Billard. Dabei hatte ich aber auch überhaupt keine Chance zu gewinnen. Das diese Frauen aus den Dörfern so gut spielen können war mir ein Rätsel. Sicherlich haben sie so viel Zeit auf dem Dorf und können immer üben.

Thailänderin beim Billiard spielen in Pattaya

Das ist nicht Joy aber ähnliche Frauen findet man überall in Pattaya

Gemeinsamer Rückweg ins Hotel

Es wurde spät und ich verspürte Hunger und Müdigkeit. Sie fragte ganz offen ob sie mitkommen dürfte, sie sei ja auch sozusagen alleine. Ich müsste aber bei der Chefin, sie nannte diese Mamasan, etwas Geld bezahlen da sie nichts mehr für die Chefin einbringen würde. Na. das kann ich doch machen. Schnell und ohne Murren bezahlte ich die „Barfine“ von 300 Baht, und zogen Hand in Hand mit Joy los. Ich lud sie zum Essen ein! An der einen Strasse befand sich ein Restaurant in dem es Wiener Schnitzel mit Pommes gab. Sie sollte doch auch etwas vernünftiges zum Essen bekommen und nicht nur immer Reis mit Chili essen müssen.

Schnitzel mit Pommes

Ich wunderte mich das Sie keinen Hunger hatte

Sie stocherte aber, während ich genüsslich gegessen habe, nur lustlos im Essen herum! Ich fragte sie ob ihr es nicht schmecken würde, ich könnte ihr auch eine Schweinshaxe bestellen. Sie verneinte jedoch und erklärte sie habe sich den Magen verdorben. Konnte ich gut verstehen und wir zogen weiter zu Hotel. An der Rezeption wurden wir dann aber aufgehalten. Sie musste ihren Ausweis abgeben, da bemerkte ich, dass ja zwischen uns gut und gerne 26 Jahre lagen. Was soll es, sicherlich hat sie genau bemerkt was ich doch für ein toller Farang bin. Ich musste auch noch für sie extra beim Hotel bezahlen. Ich war wütend, ich hatte doch extra ein Zimmer mit Doppelbett gebucht. Es führte kein Weg daran vorbei, wenn ich Joy mit auf das Zimmer nehmen wollte. Wieder wechselten wieder einige hundert Baht den Besitzer.

Die Nacht mit Joy in Pattaya

Zwei Frauen am Strand von Pattaya Beach

Treffpunkt Pattaya Beach, und die Nacht beginnt….

Endlich war es soweit, meine Träume sollten wahr werden! Schon lange hatte ich mir die erste Nacht mit einer Thailänderin in meiner Fantasie ausgemalt. Die Thailänder sind ein sehr reinliches Volk und so musste ich als erstes duschen. Ich kam nach kurzer Zeit aus dem Bad und sie sass vor dem Fernseher und schaute eine scheinbar furchtbar kitschige Seifenoper, von der ich ja nur die Bilder sah denn der Text war thailändisch. Ich legte mich auf das Bett und sie zwinkerte mir zu und verschwand im Bad.

Als sie wieder raus kam war sie in ein weißes Handtuch gewickelt und ich freute mich schon auf das auswickeln 😉 Doch leider kam es anders: Sie schaltete den Fernseher aus, sagte sie müsse noch mit ihrer Freundin telefonieren und tat dies auch gleich. Es wurde am Telefon gelacht und gequatscht. Ein paar mal fiel das Wort Farang. Ich war sicher, sie berichtet von dem tollen Deutschen den sie getroffen hatte. Nach dem Telefonat schaltete sie das Licht aus und sagte mir sie sei mau, also betrunken und müde!

Sie hatte gar nicht so viel getrunken, fand ich, aber ich tröstete mich darüber weg, dass sie bestimmt lange gearbeitet hat. Auch ich schlief ein und träumte von meiner Joy 😉

Erklärung

Diese Geschichte ist ein fiktiver Bericht einer Reise nach Thailand und nach Pattaya. Sie ist aus den erlebten Erfahrungen und Schilderungen vieler Menschen, inklusive meiner Wenigkeit entstanden. Sie ist also eine Zusammenfassung von Schilderungen und Erlebnissen die so stattgefunden haben. Alle Namen sind frei erfunden, die Fotos zeigen nicht die originalen Personen und Gegebenheiten und stehen in keinem Zusammenhang zu wirklich lebenden Personen und Gegebenheiten!

Ich beabsichtige das Verhalten von Menschen und deren Leichtfertigkeit, Unwissenheit und teilweise den Blick durch die rosarote Brille zu verdeutlichen und zu schildern. Der Bericht ist als Satire zu verstehen. Dabei kann es durch aus geschehen, dass meine Schilderung sarkastisch erschein. Ich möchte niemanden angreifen und keines Falles verallgemeinern. Leider zeigt aber die Erfahrung, dass genau so, sich solche Reisen, Verhaltensweisen und Begegnungen, täglich in Thailand, sich wiederholen.

Teil 3 dieser Thailandreise der besonderen Art. Der Thailand Neuling wird eine wundervolle Zeit mit Joy erleben, um dann doch auf den realen Boden der Tatsachen zurückzukehren.

Euer Reiner

Auch in diesem Zusammenhang interessant: Wieviel Tourismus verkraftet Thailand und die Welt

 

 

Alle Fotos und Texte unterliegen dem Copyright FOTO-KERNER Reiner Kerner 2018-2019

Sollten Sie Interesse an Fotos oder anderen Medien für Ihre Unternehmungen und Werbezwecke haben, oder einer Kooperation sich vorstellen können, wenden Sie sich bitte per E-Mail direkt an mich.

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2 Kommentare zu “Teil 2 der Thailandreise der besonderen Art

  1. Manfred Spies

    Hallo Reiner, wie du aus unserer Korrespondenz, meinen faceboo-Berichten und meinen diversen Kommentierungen weisst, bekämen mich keine 10 weissen Elefanten nach Pattaya. Da kann ich auf die Reeperbahn oder hinter den Bahndamm in Düsseldorf gehen. Und die Frauen dort sprechen meine Sprache. Und Exotisches aus Asien, dem Orient und Südamerika habe ich inm meinem leben immer kostenlos gefunden. Aber du schreibst ja eine Satire, und da ist auch zwischendurch ganz entspannend.
    Wenn du aber, lieber Reiner, einen Anspruch hast, was eine gewisse Aufklärung und aktuelle Infos betrifft, die über Günther Ruffert (2002), Rainer Krack (20218) u.a. hinausgeht, dann musst du dich nicht bei der Pattaya-Klentel entschuldigen. Wenn jemand in den Spiegel schaut und über seine Visage sauer wird, ist das nicht deinen Schuld.

    Grüße von Manfred

    1. Reiner Kerner Autor des Beitrags

      Oh, Manfred,

      vielen lieben Dank für Deine Worte! Einiges gibt mir dabei zu denken! Das mit den weissen Elefanten zum Beispiel! Das sind doch Tiere des Königs und Du wirst Dich doch nicht denen wiedersetzen 😉
      Zweitens, die Reeperbahn kenne ich. Ich habe 3 Jahre in Hamburg gelebt und ein guter Freund war „Hausmeister“ in einem dortigen Dienstleistungsunternehmen. Das aber mit dem Bahndamm in Düsseldorf habe ich aber noch nicht gewusst! 🙂 Man lernt also nie aus!
      Doch nun zu den ernsten Dingen.
      Im zweiten Absatz hast Du vollkommen Recht. Ich versuche auch nur den Menschen etwas nahe zu bringen die wirklich daran Interesse zeigen. Das wieder jemand auf Facebook mit beleidigenden Worten verknüpft bin ich nun schon gewöhnt. Ich werde aber stes zuerst auch diesen Menschen versuchen sachlich Dinge zu erklären. Vielleicht kann ich ja doch, den einen oder anderen, dazu bewegen genauer in den Spiegel zu schauen. Wenn es aber zwecklos ist, wie im heutigen Fall, gibt es ja die tolle Möglichkeit ihn zu blockieren oder zu löschen. Dies ist auch heute wieder geschehen.
      Auf jeden Fall danke ich dir für Deinen freundlichen, sachlichen und genau treffenden Kommentar. Jeder Zeit wieder eine Freude mit dir zu schreiben.

      mit ganz lieben Gruß

      Reiner

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