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Die Beziehung zu einer Thaifrau, was ist anders?

Beziehung zu einer Thailändischen Frau im Vergleich zu einer Europäischen Frau

Ich höre schon die Leser aufschreien: schon wieder so ein Post mit Vorurteilen und Verallgemeinerungen! Die Beziehung mit einer thailändischen Frau ist um einiges komplizierter zu führen als die zu einer europäisch geprägten Frau. Ich möchte hier einige Besonderheiten aufführen und versuchen, Verständnis für einige Besonderheiten der Thai – Farang Beziehung zu klären. Es ist nicht möglich in einem solchen Post nicht eine gewisse Art zu verallgemeinern, da jeder Mensch und jede Beziehung verschieden sind. Jedoch kristallisieren sich immer wieder die häufigsten Problempunkte in der Beziehung zu einer Thaifrau heraus.

Ein Paar in glücklichen Zeiten

Nicht immer ist eine Partnerschaft so harmonisch

Sehr oft liest man im Internet solche Geschichten über verlassene Männer, selbst nach langer Ehe, oder von den Männern, die angeblich alles an Geld verloren haben. Ich möchte nicht den Wahrheitsgehalt bewerten, jedoch vielleicht die eine oder andere Seite aufzeigen, die manchmal das Ganze in einem anderen Bild erscheinen lässt.

Bei der Betrachtung sollen auch die wohl bekannten Themen Geld und Sexualität angesprochen werden, da diese ja immer so häufig das Bild einer Thailänderin prägen.

Wie aber kommt es, dass ich mir nun anmaße über solch ein Thema, das schon oft sehr kontrovers auch in den Sozialen Netzwerken diskutiert wurde, zu referieren? Nun, 10 Jahre intensive Beschäftigung mit der thailändischen Kultur, meine langjährige Arbeit im Thailändisch Deutschen Kulturverein Gütersloh e.V. und die vielen Gespräche mit Thailänderinnen haben einige immer wiederkehrende Punkte herauskristallisiert – und natürlich meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit den Thailändischen Frauen! 😉

Warum gestaltet sich also eine Beziehung mit einer Thaifrau so viel schwieriger?

Schon die Fragestellung muß in Frage gestellt werden. Ist die Beziehung wirklich schwieriger? Ich sage nein, die Beziehung ist anders! Wir Europäer gehen meistens analytisch an Dinge heran und vergleichen dabei prinzipiell das, was geschieht, mit unseren angelernten europäischen Verhaltensmustern und Erfahrungen. Das geschieht natürlich bei einer deutsch – deutschen Beziehung einfacher, weil beide Partner die gleiche Denkweise sowie das gleiche Verhaltensmuster praktizieren. Ich schließe natürlich die anderen Länder wie Österreich, Schweiz und die anderen europäischen Länder nicht aus. Da ich nun mal gebürtiger Deutscher bin werde ich also auch diese Formulierung weiterhin anwenden.

Betrachten wir also mal das Verhältnis zum Geld

Geldscheine in verschiedenen Währungen

Oft Streitpunk in einer Partnerschaft (Foto Pixabay)

Schon bei der Betrachtung des Wechselkurses kommt es häufig zu Unverständnis beziehungsweise Missverständnissen. Für unser Thai-Partnerin wird das Leben hier in Thailand auch immer teurer. Gleichzeitig müssen wir aber den Verlust im Kursverhältnis auffangen. Ich habe auch die glücklichen Zeiten miterlebt, als es für einen Euro noch 50 Baht gab. Das ist längst vorbei. Jetzt ist es aber so, dass der Mann kulturell bedingt derjenige ist, der die Thai-Familie versorgt. So war es auch in den 50 iger und 60 iger Jahren in Deutschland. Hier in Thailand hat es sich in den ländlichen Regionen noch so erhalten. Bei vielen Familien gibt der Mann ganz selbstverständlich das Geld seiner Frau und erhält ein Taschengeld oder auch das Geld für seine Anschaffungen. Selbst Frauen mit eigenem Einkommen erwarten oftmals diese traditionelle Regelung. Bei den jüngeren Thais ändert sich das aber auch schon deutlich. Meine 21 jährige Tochter will auf jeden Fall auf eigenen Füßen stehen und ihr persönliches Geld verdienen. In wie weit später der Mann zuzahlen muß wird sich aber noch zeigen.

Geld ist in den Augen sehr vieler Thailänder dazu da, schnell ausgegeben zu werden. Das Leben ist kurz und man möchte Sanuk (Vergnügen) haben. Also Freude am Leben. Was morgen kommt spielt nicht so eine große Rolle wie das Vorsorgedenken bei uns.

Wer mehr darüber wissen möchte empfehle ich: Thailänder und der Umgang mit dem Geld

Die Thailänderin in Deutschland

Die Thailänderin in Deutschland erwartet natürlich gerade zum Anfang auch diese Art von Take Care, erst recht, da sie meist zum Anfang keinerlei Tätigkeit nachgehen kann. Das fällt natürlich auch mit der Unterstützung der Familie zusammen und dem Gesicht machen ( Kat Naa) wenn es um die Unterstützung der Eltern geht. Es sollte für den europäischen Mann klar sein, er geht immer auch eine Verbindung mit der ganzen Familie ein. Mitunter muss er als vermeintlicher Hochverdiener, wenn nicht als reicher Mann, in einem Notfall Mithilfe leisten. Ich spreche hier aber nicht von der Vorgehensweise, in dem der Mann abgezockt oder ausgenommen wird, sondern vom ganz allgemeinen Alltag in einer thailändisch-deutschen Beziehung.

Sollte die Thailänderin jedoch selber in Deutschland zu einem Einkommen kommen, so hat es sich in meinen Gesprächen gezeigt, dass eine Teilung von Vorteil ist. Die Thailänderin kann das Geld der Familie schicken und der Mann ist finanziell für  Wohnung und die Nebenkosten zuständig.

Die Thailänderin in Thailand

Auch hier ist die Unterstützung durch den Farang durchaus gegeben. Je nach Einkommen in der Familie der Thailänderin. Es gibt glückliche Beziehungen, in denen der Ausländer wenig bis gar nichts zahlt oder aber auch die finanzielle Teilung besteht wie oben beschrieben. Zu guter letzt auch die, in dem der Farang einen sehr großen Teil trägt.

Das Problem mit der Sprache und dem sprechen

Deutsch ist eine schwere Sprache für die Thailänder! Satzbau und Wortschatz unterscheiden sich gewaltig. Die Eingewöhnungszeit ist schwierig und langwierig. Wieviel einfach ist es jedoch mit gleichgesinnten Thaifrauen zu kommunizieren. Dadurch wird natürlich nicht das Deutschsprechen gefördert. Wenn hier der Mann nicht helfend und verständnisvoll fordert sind die späteren Probleme vorprogrammiert. Ich kenne wenige Thaifrauen, die wirklich gut Deutsch sprechen können. Doch liegt es nicht nur an den Frauen. Viele der deutschen Ehemänner sind nicht gewillt, nicht in der Lage, Thailändisch zu lernen. Zugegeben ist das Erlernen der Thailändischen Sprache für uns auch sehr schwer. Die 5 Tonarten sind ein fast unüberwindliches Hindernis auf dem Weg zur Verständigung. Auch hier kenne ich aber einige Männer, die es mit Erfolg gemeistert haben.

Die unterschiedlichen Auffassungen in den beiden verschiedenen Kulturkreisen

Viele Männer habe den gängigen Spruch in unserer Kultur: „geben ist seliger denn nehmen“ schlicht und ergreifend vergessen. Im Thailändischen ist das Tam Bun, also das Gute tun, von existenzieller Bedeutung!

Tam Bun ist dabei:

  • Buddha und die Religion zu ehren
  • Seine Eltern und die Familie zur Ehren und bedingungslos zu unterstützen
  • den Mönchen am Morgen Speisen zu geben
  • den Tempel, Schulen, Waisenhäuser, armen Menschen und Behinderten mit Spenden zu helfen
  • Personen Wünsche zu erfüllen und zu helfen, womit auch immer
  • das Verzeihen von Fehlverhalten
  • nie gleichgültig gegenüber anderen Menschen zu sein und das Leiden anderer zu mildern

Diese Liste kann noch erweitert werden und soll uns nur die Komplexität der Handlungen vermitteln.

Auch hier sind natürlich die Ausprägungen bei den Thaifrauen komplett unterschiedlich und belasten eine Partnerschaft von 0 bis 100 Prozent.

Ihr seht schon hier wie schwer es sein kann und wie schnell eine unerwartet heftige Reaktion des Partners vorprogrammiert sein kann.

Wütende Thailänderinnen in Kampfstellung, sie sind manchmal unberechenbar

Wütende Thailänderinnen sind manchmal unberechenbar (Foto Pixabay)

Das Sprechen und das Schweigen

Grundlegend werden Probleme, Missverständnisse und Streitigkeiten generell unterschiedlich ausgetragen! Wenn wir unsere Partnerin in ihren Augen schlecht behandeln, ihr böse Worte an den Kopf werfen oder sie sogar beleidigen, kommt es oft zu der Reaktion des Schweigens oder zu einem komplett entfesselten Wutausbruch.

Von Kindheit an wird den Thais beigebracht negative Emotionen nicht zu zeigen, andere Menschen nicht zu belästigen. Also schweigt man lieber ehe man gegen die durch den Buddhismus geprägten Regeln verstößt.

Ich zitiere hier die Internetseite: www.phathue.de Buddhistisches Kloster Frankfurt am Main

Der achtfache Pfad – rechte Rede

Wollen wir positive Bedingungen im Leben schaffen, so ist es sehr wichtig, heilsame Dialoge zu führen, Buddha spricht hier von der rechten Rede.
Die Dialoge sollen wir so führen, dass sie helfen können, unsere Probleme aufzulösen. Wenn wir aber durch den Dialog unser Problem noch verstärken, haben wir in unheilsamer Weise die Rede geführt. Im Dialog sollen wir stets Wahrhaftigkeit üben, d.h. wir sollen die Wahrheit sagen. Aber auch wenn wir unser Gefühl nicht mitteilen, brechen wir bereits eines unserer buddhistischen Gelübde, nämlich nicht zu lügen.
Rechte Rede gibt die Möglichkeit, uns selbst besser zu erfahren, darüber hinaus gibt sie aber auch den Kommunikationspartnern die Möglichkeit uns kennen zu lernen. Daraus ergibt sich nun wiederum, dass der Wahrhaftigkeit im Dialog grundlegende Bedeutung zukommt.
Rohe Rede wie auch törichte Rede erzeugen nur Disharmonie, da wir aber als Praktizierende danach streben Harmonie zu erzeugen, vermeiden wir solche Rede.

Wer dieses versteht kann also nachvollziehen warum es mit einem Male zum absolutem Schweigen kommt. Doch oftmals kann man nicht mehr schweigen und dann bricht alles heraus.

Manchmal ist es wirklich besser zu schweigen ehe Mann einfach noch mehr Scherben verursacht und durch den ewigen Wunsch alles und jedes auszudiskutieren das Problem nur noch verstärkt.

Da ist noch die Sache mit dem Sex mit einer Thailänderin

Manchmal, wenn ich mir einige Beiträge im Internet durchlese oder den Gesprächen von „Männern“ zuhöre kommt es mir brühwarm hoch und ich muss mich zusammenreißen, um nicht meine gute Kinderstube zu vergessen.

Was dort von sich gegeben wird ist unterste Schublade. Um das mit nur ein paar Sätzen abzuklären:

Thailändische Frauen sind Menschen! Sie sind weder sexsüchtig, sie reißen sich auch nicht darum mit einem nach Schweiß, Alkohol und Zigarettenqualm stinkenden, Mitte 60ig jährigen, inkontinenten Casanova als 25 Jährige zwei mal täglich „durchnehmen zu lassen“!

Irgend wann wird jeder so wie man ihn von aussen behandelt!

Die Thailänderinnen haben im Normalfall eine sehr konservative, fast prüde Erziehung. Mit einem Mann nach dem ersten oder zweiten Treffen schon ins Bett zu steigen ist undenkbar! In den Schulen gibt es keinen – oder wenn – nur einen rudimentären Sexualkundeunterricht. Daher ist das weiße Handtuch auch Ausdruck der persönlichen Unsicherheit.

Das Alter und das Aussehen sowie auch körperliche Handycaps stellen durch den Buddhismus  kein so großes Problem dar wie in unserer auf Schönheit und Perfektion getrimmten europäischen Welt. So ist Beziehung zu einer Thaifrau viel einfacher zu bekommen als in unseren Ländern.

Dafür werden Werte wie Verlässlichkeit, Treue und Zuwendung viel höher bewehrtet! Das Verantwortungsgefühl gegenüber der Familie ist fast grenzenlos und somit ist auch die Versorgungsleistung des Partners ein fester Bestandteil in sehr vielen Partnerschaften.

Sollte das aber der ausländische Partner alles beherzigen und auch die Wünsche der Thailänderin akzeptieren und verstehen, wird sie als treue und verständnisvolle Partnerin auch im Bett ihren Teil zu einer glücklichen Beziehung einbringen.

Die häufigsten Probleme in der Beziehung zu einer Thaifrau lösen

Wir haben jetzt einige wichtige Dinge angesprochen, die eine Beziehung bis zur Trennung hin belasten können. Wie aber können wir selber dazu beitragen diese Probleme zu lösen oder wenigsten zu mildern?

Vorab, das hier ist kein Allheilmittel und jeder Fall und jede Situation ist einzeln zu betrachten so wie auch ein jeder Mensch einzigartig und individuell ist!

Der Hauptansatzpunkt ist Ruhe und Verständnis!

Nur wer seiner Partnerin Ruhe und Verständnis entgegenbringt kann etwas lösen und weitere Probleme vermeiden.

Akzeptanz

Gemeinsam müssen beide lernen die Unterschiede zu akzeptieren und gewillt sein für eine gemeinsame Zukunft an sich und der Beziehung zu arbeiten.

Freiheit und Vertrauen

Man sollte dem Partner seine Freiheit lassen, ihn nicht nach seinem eigenen Willen ändern und formen wollen und dem Partner Vertrauen entgegen bringen!

Resume meiner Betrachtung über die Beziehung zu einer Thailändischen Frau

Ich höre jetzt schon die Rufe schallen, ist doch nichts Neues,  der hat gut reden.

Im Grunde haben diese Kritiker vielleicht sogar recht!? Es ist eigentlich nichts Neues und warum bitte machen denn es so wenige Menschen und warum werden immer und immer wieder Beziehungen unter ganz falschen Voraussetzungen eingegangen? Dies geschieht nicht nur in den thailändisch- deutschen Beziehungen. Nein, das geschieht auch jeden Tag aufs Neue hier in den deutsch-deutschen Beziehungen oder in der Schweiz oder in Österreich oder Holland oder ..

Wenn aber jemand durch diesen Post nur eine kleine Anregung erhalten hat einen Streit mit seiner thailändischen Partnerin zu klären, zu verstehen oder vielleicht sogar zu lösen hat sich meine Arbeit schon gelohnt.

Vielleicht liest auch gerade jemand, der gerade eine Thailänderin kennen gelernt hat hier meinen Post und denkt vorher darüber nach, ehe er sich in ein Abenteuer stürzt, das zwei Menschen glücklich oder auch bis ins tiefste Herz verletzen kann!

Euer Reiner

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17 Kommentare zu “Die Beziehung zu einer Thaifrau, was ist anders?

  1. Pingback: Die thailändische Frau das Traumbild vieler europäischen Männer

  2. Didi Kajnath

    Moin moin,
    Dein Bericht ist sehr schön. Er deckt sich zum grossen Teil mit meinen Erfahrungen; ich kenne meine Frau seit 14 Jahren, wir sind seit 9 Jahren verheiratet, und leben seit 4 Jahren in der Nähe von Chonburi (vorher in 3 Jahre in Frankreich und Pendelverkehr).
    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus: ich behandele meine Frau gut, spreche auch etwas Thai, und bekomme unendlich viel zurück. Und Langeweile haben wir noch nie gehabt. Sie ist auf ihre Weise emanzipiert – wie sehr viele Thaifrauen – , aber jammert nie rum, sondern geht Probleme direkt an. Wir haben keine Hierarchie, aber eine Aufgabenverteilung und Verantwortungsteilung. Wir sind 20 Jahre vom Alter her auseinander, aber es funktioniert wunderbar. Der Altersunterschied war nie ein Thema bei uns oder unseren Thaibekannten. Es gibt viele Thaipaare mit diesem Altersunterschied.

    Reiner, Deine Artikel finde ich sehr gut tuend,denn sie sind m.M.n. objektiv, real-optimistisch, und ich merke, dass Du Dir über die jeweiligen Themen viele Gedanken machst und diese klar rüberbringst.

    LG – Didi

    1. Reiner Kerner Autor des Beitrags

      Moin moin Didi,
      vielen Dank für den Kommentar. Ich kann dir nur beipflichten. Man sollte nie der Respekt dem anderen Menschen gegenüber verlieren und wenn man seinen Gegenüber mit Freundlichkeit und Würde behandelt wird es einem auch sicherlich selbst widerfahren. Gerade in einer thailändischen Beziehung.
      Vielen Dank auch für Deine netten Worte und ich freue mich wenn Du auch weiterhin ein treuer Leser meiner Berichte bleibst.
      Mit lieben Gruß, Reiner

  3. Detlev F. Neufert

    empfehle zu diesen wertvollen Hinweisen und vor allem der Einsicht, dass unterschiedliche Mentalitäten, auch beidseitiges Lernen erfordert den Film ‚SABAI,SABAI DEUTSCHLAND auf you tube.

    1. Reiner Kerner Autor des Beitrags

      Hallo Detlev,
      vielen Dank für Deinen Hinweis. Der Film sollte jeder mal gesehen haben der eine interkulturelle Bezihung eingehen will!
      LG Reiner

  4. Dietmar Sollinger

    Hallo Reiner,

    wie immer ein toller Artikel. Hast du aktuell eine Beziehung hier in Deutschland?

    Viele Grüße
    Dietmar

  5. Ulf Losse

    Interessanter Beitrag,kann ich zustimmen.
    Was ich hier aber vermisse ist,was die Thaifrau
    zu einer funktionierenden europäisch thailändischen Beziehung beiträgt. Nichts?
    Wenn zwei Kulturen aufeinandertreffen sollten doch beide versuchen etwas von der anderen Kultur zu verstehen und dafür verständnis aufbringen. Wenn das nicht der Fall ist,sollte man darüber Nachdenken ob es überhaupt Sinn macht, eine Beziehung unter diesen Bedingungen zu führen. Wenn nur einer Verständnis und Respekt für die andere Kultur hat eigentlich nicht.

    1. Reiner Kerner Autor des Beitrags

      Hallo lieber Ulf Losse,

      zuerst mal sorry das ich erst jetzt Antworte. Vielen Dank für Deinen sehr sachlichen Hinweis. Du schreibst das Du den Beitrag der thailändischen Frau vermisst. Natürlich ist dieser Beitrag sehr wichtig wie in allen Partnerschaften. In dem weiteren Kommentar schreibst Du aber, das man darüber nachdenken sollte ob dann eine Beziehung überhaupt Sinn macht. Ich sehe schon hier im Ansatz eine Möglichkeit des Scheiterns. Leider treffen hier aber genau diese Dinge wie ungenügende Kommunikation durch Sprachdefizite und Verständnisprobleme der Kulturauffassungen zusammen. Hier hilft eigentlich nur Ruhe, Verständniss und ein möglichst verständnisvolles miteinander sprechen und aggieren um eine nicht unbedingt notwendige Trennung zu verhindern. Natürlich nur wenn beide es wollen und Einsicht zeigen.
      Lieben Gruß
      Reiner

      1. Ulf

        Danke für dein Kommentar,
        Du hast natürlich recht mit dem was Du schreibst. Wenn man gemeinsam miteinander die kullteren
        Unterschiede angeht , ist doch die Bereitschaft beider Partner vorhanden, also gibt es dann ja auch kein Grund über das Ende einer Partnerschaft nachzudenken.
        In meiner Beziehung gibt es auch keine Probleme diesbezüglich.
        Mein Kommentar sollte nur die Leute aufwecken wo das nicht der Fall ist und die Denken das nur sie Verständnis haben müssen. Gleiches gilt auch andersrum, wenn man erwartet das nur der Partner Verständnis haben muss macht es auch keinen Sinn. Dann wird sie dich Heiraten und auch sobald es möglich ist wieder Scheiden.Wofür ich auch vollstes Verständnis habe.

        1. Reiner Kerner Autor des Beitrags

          Hallo Ulf, vielen Dank für Deine Stellungnahme. Verständnis, Vertrauen und Respekt sind die Grundlagen jeder Beziehung! Wenn diese Punkte nicht passen ist eine Trennung in einem ruhigen und menschlichen Rahmen das beste für Beide.
          Dir und deiner Partnerin alles Gute für eure gemeinsame Zeit!

          LG Reiner

    2. Anonymous

      Im Prinzip habe ich die gleiche Erfahrung gemacht. Im Mittelpunkt steht fast immer das Thailändische. Habe in über 20 Jahren mit meiner thailändischen Frau so manches Mal zurückgesteckt.

  6. Anonymer Mensch

    Lieber Reiner,

    danke für den sehr spannenden Artikel. Bin frisch verliebt und habe auch das Barleben kennengelernt und bin auch wenn alle nun lachen wirklich der Meinung, dass BEIDE sich verliebt haben.

    Dieser Punkt Liebe und Ehrlichkeit für jemand der aus dem Gewerbe kommt und „auch“ Gefühle in sich trägt ist sehr schwierig und so gut wie nirgends im Internet zu finden. Aber aus menschlicher Sicht, warum soll es hier nicht möglich sein Gefühle zu entwickeln, (wenn der richtige kommt und sich anderst verhält als alle anderen Falangs).

    1. Reiner Kerner Autor des Beitrags

      Hallo lieber Anonymer Mensch,

      ich danke dir für Deinen Kommentar. Klar können sich Menschen auch verlieben wenn es einfach passt! Jedoch sind die Spielregeln im einem Bargeschäft von einem ganz anderen Kaliber.
      Die Damen dort sind sehr geschäftstüchtig und gerade junge, unerfahrene Männer die das erste Mal mit den Damen in Berührung kommen sind oftmals überfordert das Geschehen richtig einzuordnen.
      Einige Thailänderinnen sind perfekte Schauspielerinnen und wer nicht wirklich aufpasst und die Geschehnisse richtig einordnen kann ist leicht viel Geld los. Mein bester Tipp: Lasse dir Zeit!
      Lasse Dich zu nichts drängeln und behalte immer einen klaren Kopf. Deinen letzten Satz kann ich so aber nicht stehen lassen! Wie verhalten sich denn „andere Farangs“ und wann ist man(n) der Richtige!

      Ich wünsche dir alles Gute und bleibe wachsam!

      Lieben Gruß

      Reiner

    2. Friedel Horndt

      Hallo Anonymer Mensch,

      eine Beziehung mit einer Frau aus dem Gewerbe steht meines Erachtens immer unter einem schlechten Stern.
      Das beginnt damit das die Frau mit der Zeit gelernt hat das Aufrichtigkeit in einem solche Gewerbe nichts zählt , ihre Klientel ist es ja meist auch nicht und will nur den schnellen Spaß.
      Aber es gibt auch die „normalen“ Thaifrauen, die sich nicht für Geld sondern etwas „Sanuk“ auf eine vermeintlich kurze Beziehung mit einer Langnase einlassen.
      Eine solche Frau kennenzulernen ist nicht so schwer, nur eben gibt es die nicht in einer Bierbar oder anderen Etablissements der Rotlicht-Amüsier-Szene.
      Daraus eine funktionierende Beziehung zu entwickeln ist ungleich schwieriger. Neben den im obigen (sehr gute geschriebenen) Artikel beschriebenen Problemen mit Familie und Geld, ist es vor allem ein Problem der Kommunikation.
      Dazu kommt erschwerend, dass die Bildung der Thais im allgemeinen eher schlecht ist. Dies nicht etwas weil sie dumm sind, nein sie sind im Schnitt genauso intelligent, oder auch nicht, wie wir. Aber die Möglichkeiten im Thailändischen Schulsystem eine vernünftige Aus-Bildung zu erlangen sind leider IMMERNOCH sehr beschränkt und eine gute Privatschule ist nur wenigen vergönnt.
      Oben im Artikel ist auch beschrieben dass der Autor nur wenige Thaifrauen kennt die vernünftig Deutsch sprechen. Aber genau dass ist der Schlüssel zu einer Beziehung die über das erste heiße Verliebt sein hinaus (bei mir mittlerweile, nicht immer einfache, 9 Jahre) bestand haben soll.
      Hier hat sehr geholfen, dass ich mich obwohl wir 90% in D sind, bemüht habe Thai zu lernen. Das war nicht immer von Erfolg gekrönt, gab mir aber die Möglichkeit sie im Deutschlernen immer wieder zu drängen und zu verbessern, ohne eigene Anstrengungen im Thailändischlernen hätte sie das definitiv nicht so akzeptiert.
      Und so ist es auch in anderen Bereichen der Beziehung, Forderungen an die Thai zu stellen ist einfach und legitim, aber es darf keine Einbahnstraße sein … und Geld ist nicht die Lösung von allem.

      Gruss Friedel

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