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Das Jahrhundert Krematorium – Bild der Woche 23/18

Das Jahrhundert Krematorium bei Nacht

Es war wirklich das Ereignis des Jahrhunderts. Das Krematorium des Thailändischen Königs der 2017 verstorben war. Ich hatte das große Glück das Krematorium des Bhumibol Adulyadej Rama IX. noch am originalen Platz zu sehen und zu fotografieren. Jetzt ist es abgebaut und soll an einem anderen Ort wieder errichtet werden.

Nachtaufnahme des Krematorium von seiner Majestät König Adulyadej Rama IX

Nachtaufnahme des Krematorium von seiner Majestät König Adulyadej Rama IX

Kameradaten:

Kamera: Nikon D7100
Objektiv: SIGMA 10 – 20 mm F4-5,6 EX DC HSM
Belichtung: 30 Sek. – 10mm – f22 – ISO 100
Weitere: Weißabgleich automatisch

Was war die Herausforderung beim Bild Krematorium des Bhumibol Adulyadej

Ich wollte dieses grandiose Bauwerk, das nur zu diesem Zweck, zur Verbrennung des Thailändischen  Königs erbaut wurde in einem ganz besonderem Licht aufnehmen. Gleichzeitig stellte ich mir die schwierige Aufgabe die unzähligen Thailänder und Touristen nicht mit auf das Bild zu bekommen. Da es am Tage hier nur so von Menschen wimmelte, beschloss ich, das Bild kurz vor Schluss aufzunehmen. Dadurch vermindere ich dieses Problem schon etwas. Als besonderen Trick, um die Menschen so weit wie möglich aus dem Bild zu verbannen, entschied ich mich für eine Langzeitbelichtung.

Die lange Belichtungszeit  erreiche ich mit einer kleinen Blendenöffnung. Kleine Blende bedeutet eine hohe Blendenzahl am Objektiv. In Folge der geschlossene Blendenöffnung dringt nur wenig Licht durch das Objektiv in die Kamera und auf den CCD Sensor. Somit verlängert sich die Belichtungszeit. Mit ISO 100 erreiche ich auch die 30 Sek.Aufnahmedauer. Durch diese lange Belichtungszeit verwaschen jegliche Gegenstände, und die Menschen, die sich bewegen. Am schlechtesten für den Fotografen ist es, wenn Personen still stehen bleiben würden. Ich habe immer ein Stativ dabei. Es gehört einfach dazu. Heute ist eine gutes Reisestativ sehr klein und leicht. Wenn man etwas mehr Geld ausgeben will und kann, sollte man über ein Fotostativ aus Karbon nachdenken. Diese sind noch leichter und für eine weitere Gewichtseinsparung bei einer Flugreise.

Den Bildausschnitt habe ich mit dem Krematorium in Zentrum gewählt. Aufgrund dessen bildet sich ein Lichterschein um den Krematoriumsturm und verstärkt dadurch die religiöse Wirkung dieses Ortes.

Das Blumenbeet führt den Betrachter durch seine Form gerade auf den Turm. Durch die optische verjüngende Form des Blumenbeets, die ich durch einen tiefen Kamerastandpunkt erreiche, verstärkt man noch die Bildwirkungt.

Nachbearbeitung der Fotografie

Für die Bildbearbeitung verwende ich Lightroom Classix CC. Als erstes verwende ich die Importvorgaben, Schärfe 80, Objektivkorrektur und Klarheit. Damit erreiche ich ein Grundschärfe des Bildes. Der Weißabgleich stelle ich auf Leuchtstoffröhrenlicht. Ich empfinde die klare Trennung des gelben Gebäudes und dem blau vom Nachthimmel als gelungen. Die Ausrichtungsautomatik sorg für einen geraden Horizont.

Was ich heute anders machen würde:

Ehrlich gesagt, gar nichts. Ich finde, das Krematorium des Bhumibol Adulyadej ist ein historisches Bauwerk was nicht für die Ewigkeit gebaut wurde. Für mich ist dieses Bild eine Erinnerung an einen großen Monarchen der von seinem Volk sehr geliebt und fast göttlich verehrt wurde. Das Bild drückt genau das für mich aus. Wie gefällt es Euch?

Bei Interesse an weiteren Fototipps von mir, über einzelnen Komponenten meiner Ausrüstung oder Fragen zu diesem, oder anderen Bildern haben, schreibt es einfach in die Kommentarfunktion.

Liebe Grüße

Euer Reiner

Rechtlicher Hinweis: Ich erhalte für dieses Posting keinerlei finanzielle oder materielle Unterstützungen!

Weitere Bilder von mir auf FOTO-KERNER oder aus der Reihe Bilder der Woche

Die Kupfer Lady – Bild der Woche Kw 22/18

 

Alle Fotos und Texte unterliegen dem Copyright FOTO-KERNER Reiner Kerner 2018-2019

Sollten Sie Interesse an Fotos oder anderen Medien für Ihre Unternehmungen und Werbezwecke haben, oder einer Kooperation sich vorstellen können, wenden Sie sich bitte per E-Mail direkt an mich.

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