Warum scheitern so viele Beziehungen mit Thailänderinnen?

Warum scheitern so viele Beziehungen zu einer Thailänderin?

Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten, da es ja nicht den Europäer, den Deutschen und die Thailänderin gibt, die in ein 100% Schema passen. Warum eine Beziehung zu einer Thailänderin scheitert hat genauso viele Gründe wie bei Deutsch – Deutschen Beziehungen, die auch scheitern. Jeder Mensch ist ein einzigartiges Individuum, das einzeln, betrachtet werden müsste.

Es gibt jedoch gewisse Verhaltensmuster und kulturelle Unterschiede die immer wieder in von mir geführten Gesprächen mit thailändischen Frauen und Deutschen Männern angeführt wurden. Ich möchte auf keinem Fall die eine oder andere Seite bewerten, sondern die Schwierigkeiten aufführen um Menschen zu helfen, die eine interkulturelle Beziehung eingehen möchten. Die Schwierigkeit bei solcher Thematik besteht zusätzlich darin, dass es auch noch Unterschiede in den Partnerschaften gibt, je nachdem wo die Paare leben. Es kann schon sich gravierend sein, ob man gemeinsam in Thailand oder in Deutschland lebt.

Wir müssen uns jedoch bevor wir auf das Ende einer Beziehung eingehen uns den Beginn und die Zusammenhänge genauer anschauen. Alle Gedanken zu diesem Thema gelten natürlich auch bei den Beziehungen zum Dritten Geschlecht in Thailand den Ladyboys oder Kathoeys. In diesen Beziehungen ergeben sich aber sicherlich spezielle Probleme, die ich nicht beurteilen kann. Sicherlich gibt es aber auch dort langjährige glückliche Beziehungen genauso wie schmerzhafte Trennungen.

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache! Die hier verwendeten Bilder dienen nur zur Vervollständigung. Sie stehen in keinem direkten oder indirekten Zusammenhang über ein Scheitern einer bestehenden Beziehung.

Glückliches Paar in einer Beziehung zwischen Thailänderin und Deutschen

Es gibt aber auch sehr viele glückliche und lang andauernde Beziehungen zu einer Thailänderin

Warum wollen Thailänderinnen einen Ausländer kennen lernen?

Diese Frage ist sehr einfach und schnell zu beantworten!  Das ist ganz unterschiedlich!

Je nach Herkunft der Frau ist sie an einer Absicherung, einem Dazuverdienst oder an den weiteren Vorzügen des Farang interessiert. Die Herkunft der Thailänderin spielt eine gewichtige Rolle dabei. Oftmals ist die Auserwählte aus dem Nordosten Thailands, dem Isaan. Diese recht ärmliche Region ist durch Landwirtschaft geprägt. In den Dörfern gibt es nur bedingt Einnahmequellen und die Versorgung im Alter ist auch ein Faktor, nach dem die Frauen schauen. Eine Anstellung zu finden ist fast aussichtslos und die Arbeit in der Landwirtschaft ist hart und gerade bei jungen Frauen unbeliebt. Sehr häufig werden sie in frühen Jahren vom thailändischen Ehemann verlassen und müssen plötzlich für die restliche Familie und das oder auch die Kinder aufkommen.

Die Chancen der Frauen in Thailand

Eine verlassene Frau über 35 Jahre mit Kindern hat danach wenig Chancen einen neuen Thailändischen Partner kennen zu lernen. Die Frau über 35 – 40 gilt in ihrer Kultur schon als alt und hat auch kaum berufliche Möglichkeiten, da die Schulbildung auch nicht erwähnenswert ist. Sie musste ja früh mit auf das Feld und die Hausarbeit verrichten. Also spricht alles dafür einen Farang kennen zu lernen, der gut finanziell da steht, eine Rente für die Alterssicherung erwartet oder bekommt und als sehr zuverlässig gilt. So vermittelt es die Freundin, die schon einmal in Touristen Metropole Pattaya war, das Internet und natürlich, wenn man schon einmal Touristen erlebt hat, das Verhalten dieser Gruppe oftmals im Urlaub.

Ist die Frau jedoch finanziell unabhängig, hat eine gute Schulbildung oder ist durch die restliche Familie gut abgesichert, bestehen für eine langfristige Beziehung bessere Voraussetzungen. Jedoch sind diese Beziehungen zu einer Thailänderin weitaus seltener zu finden. Für eine gut situierte Thailändische Frau besteht nicht zwingend die Notwendigkeit, einen Ausländer kennen- zulernen. Dieser Punkt wandelt sich aber immer mehr. So gibt es heute schon sehr viele glückliche Ehen auch in den höheren Gesellschaftsschichten, wobei der Farang voll und ganz in die Familie als gleichwertiges Mitglied integriert ist.

Wo lernt man sich kennen

Eine oft schon diskutierte und immer wieder interessante Frage. Für jeden ist es ja wohl verständlich, dass eine Beziehung zu einer Frau aus dem Rotlichtmilieu ganz andere Voraussetzungen hat, als wenn man eine Thailändische Frau in einem Café, in einem Geschäft oder durch sonstige Kontakte kennen lernt. Dies sollten aber keine Ausschlusskriterien sein, sondern nur den Zusammenhang zwischen Aktion und Reaktion erklären.

Eine Dame aus dem Milieu ist ganz anders durch das Umfeld geprägt als eine Frau die nur kurz an der Bar gearbeitet hat und noch nicht den finanziellen Verlockungen des schnellen Geldes erlegen ist. Sie ist wirklich auf der Suche nach einem zuverlässigen Partner. Lebt man längere Zeit schon in Thailand und lernt eine Thailänderin kennen aus der etwas gehobeneren Schicht  sind die Voraussetzung natürlich ganz andere. Ich möchte hier aber in keinem Falle die Damen aus den Bars abwerten, jede von ihnen hat einen persönlichen Lebensweg hinter sich und mannigfaltige Gründe dieser Tätigkeit nachzugehen.

Leuchtreklametafel einer Bierbar - hier beginnt manchmal das Ende der Beziehung zu einer Thailänderin

Oftmals beginn die große Liebe in einer Bier- oder Gogo Bar

Der erste Teil der Beziehung – was ist an den Thais so besonders?

Manch ein Mann unterliegt beim ersten Anblick, bei den ersten Worten, bei den ersten Berührungen schon dem Virus. Ein Virus der den Verstand von seinem angestammten Platz im Kopf in die Hose rutschen lässt, oder seine Hormone spiegeln ihm die perfekte Frau vor. Seine Auserwählte ist schlank, bildschön, zärtlich und umsorgt ihn wo es nur geht. Der Mann fühlt sich als König! Ihm ist schon bewusst, das sein Aussehen und sein Alter nicht ganz dem Schönheitsideal entspricht und da er ja im Urlaub ist, sitzt das Geld etwas lockerer um der Schönheit zu imponieren.

Der Autor mit einem Thailändischen Ladyboy im Arm

Im Urlaub im fremden Land ist alles viel interessanter und verlockender

Nach dem dritten oder vierten Treffen kann es doch nur Liebe sein. Ich gehe mal hier davon aus, dass sie bisher noch keinen Sex hatten, da es sich für eine Thaifrau normalerweise nicht geziemt sofort mit einem Mann ins Bett zu gehen. Sollte es schon beim ersten Treffen geschehen sein, sollte man seine Sinne besonders schärfen!

Sonnenuntergang in Pattaya. In der Stadt wo sich viele Franks unsterblich verlieben.

Sonnenuntergang in Pattaya. In der Stadt wo sich viele Farang unsterblich verlieben.

Was denkt jedoch die Thaifrau über den Farang?

Jetzt kommt natürlich die Herkunft und der Ort und die Berufsrichtung zum Tragen. Für die Prostituierte ist er ein Kunde, der umsorgt sein will um den größtmöglichen Gewinn zu erzielen. Für sie kommt es vorrangig auf das Geld an, um ihren Lebensstil zu gewährleisten, ihre Kinder und ihre Familie zu unterstützen und mit dem „erarbeiteten Geld“ eine spätere Versorgung aufzubauen. Das scheitert jedoch sehr häufig an ihrem eigenen Lebensstil und so wird weiter nach Freiern und Sponsoren Ausschau gehalten, selbst wenn der eine oder andere an DIE große Liebe glaubt.

Was unterscheidet ältere zu jüngeren Frauen

Die Ältere unter den Frauen schaut schon mal genauer hin und sucht etwas langfristiges mit Alterssicherung und Zuverlässigkeit. Dabei ist „ältere“ nicht mit unseren Maßstäben zu vergleichen. Der Altersunterschied der Partner sind bei der Auswahl nicht so von Bedeutung wie in unserer Kultur. Dadurch sind Altersdifferenzen von 15 und mehr Jahren durchaus möglich und sind auch nicht unbedingt am Scheitern der Beziehungen zu einer Thailänderin schuld. Jedoch spricht natürlich einiges dafür, dass ein zu großer Altersunterschied, zum Beispiel sie 25 Jahre, er 55 oder sogar 65 Jahre, höchstwahrscheinlich in den Bereich Versorgungsbeziehung fällt. Dabei ist natürlich der Lebensstil und die Denkweise beider absolut verschieden und daher ein Scheitern der Beziehung zu einer Thailänderin zu befürchten.

Die jungen Thailänderinnen wollen kultur bedingt Sanuk, das heißt Freude am Leben ohne Sorgen, genießen. Dieses Verhalten wird natürlich von dem älteren Partner  nicht verstanden oder sogar nicht geduldet. Er möchte ja eine Familie, einen ruhigen Lebensabend und Gemeinsamkeit. Auf der anderen Seite stehen sehr viele Ehen mit einem teilweise sehr großen Altersunterschied, die hervorragend harmonieren. Dort herrscht der Glaube vor, dass sich Menschen finden die füreinander bestimmt sind oder sogar schon in einem früheren Leben zusammen waren

Was ist denn an einem Farang so besonders?

Aus der Sicht vieler Thaifrauen besitzt der Farang einige grundlegende positive Eigenschaften im Gegensatz zu den Thailändischen Männern. Für die einheimischen Ehepartner ist es fast undenkbar im Haushalt mitzuhelfen. Die Kinder und der Haushalt bleiben einzig und alleine Sache der Frau. Thailändische Männer gelten bei ihren eigenen Frauen als unzuverlässig und nicht treu! Oftmals sind die Thailändischen Männer dem Alkohol sehr zugetan, leider stellt sich dann später oftmals heraus, das der Farang auch nur in der ersten Zeit sehr abstinent lebte.

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