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Warum scheitern so viele Beziehungen mit Thailänderinnen?

Der zweite Teil der Beziehung – das nähere Kennenlernen und die Zukunftsplanung

Hier beginnt der Teil warum so viele Beziehungen zu einer Thailänderin scheitern. Der Mann hat Feuer gefangen und ist unsterblich verliebt. Leider werden in diese Phase viele Dinge von einem selber schön geredet. Ach, das mit dem Sprachunterschied ist nicht so schlimm und der kulturelle Unterschied mit dem Buddhismus ist doch ein Vorteil und ich habe ja auch eine neue Familie! Solche Sätze habe ich schon oft gehört. Leider ist es nur am Anfang so einfach in der weiteren Beziehung können gerade diese Themen oftmals zum Streit führen.

  • Die Sprache ist grundlegend für eine ausgeglichene Kommunikation erforderlich und ist absolut notwendig um Missverständnisse und Meinungsverschiedenheiten aus dem Weg zu räumen. Ich behaupte ohne den Willen von beiden Seiten die gegenseitige Sprache zu erlernen ist das Scheitern vorprogrammiert
  • Das kulturelle Umfeld in der Beziehung zu einer Thailänderin kann wirklich für den Farang eine Bereicherung darstellen. Die ruhige Lebensweise, das klare Denken und der freundliche Umgang signalisieren Harmonie! Was ist aber mit den kulturellen Dingen wie zum Beispiel das Nicht Reden bei Problemen oder das Benutzen von Räucherstäbchen in der gemeinsamen Wohnung. Wird es als störend empfunden wenn beim Chili  Rösten einem die Augen tränen und die Küche oder das ganze Haus nach „Fischsoße“ riecht?
  • Die „gemeinsame Familie“ kann sehr bereichernd und positiv für den Ausländer sein! Doch ACHTUNG alles hat zwei Seiten und je nach Lebensumstände der Partnerin ergeben sich auch weitreichende Verpflichtungen für den Mann. Das fängt bei einer möglichen Unterstützung der Familie an und geht über finanzielle Hilfe bei Krankheit, Unfall, Fahrzeugpannen und Schulgelder weiter.

Bitte versteht mich nicht falsch, alles das kann, muss aber nicht eintreffen. Es gibt Millionen unterschiedliche Lebenswege und so kann man auch nicht alles verallgemeinern.

Jeder Mann sollte ehrlich zu sich selber und über seinen verfügbaren Finanzrahmen sein

Jeder Mann sollte aber ehrlich zu sich selber sein, wie viel finanzielle Mittel er zur Verfügung hat und auch bereit ist mit der Partnerin und der Familie zu teilen. Sollte er innerlich nicht dazu bereit sein ist das scheitern der Beziehungen zu einer Thailänderin nahe zu vorprogrammiert.

Die Thailändische Familie ist der Lebensmittelpunk.

Die Thailändische Familie ist der Lebensmittelpunkt und der Farang wird häufig liebevoll aufgenommen

Viele der Planungen über die Zukunft dienen in den Beziehungen zu einer Thailänderin dazu, ihre Zukunft und ihrer Familie zu sichern! Dabei werden durch die Unterschiede der Kultur auch Auffälligkeiten in kauf genommen, die bei uns so nicht denkbar wären. Ein größerer Altersunterschied ist nicht, von so großer Bedeutung. Körperliche Merkmale wie ein Bauch, das nicht so modelhafte Aussehen des Farangs oder körperliche Behinderungen werden anders betrachtet und gewertet als bei uns in Europa. Dafür bietet der ältere Mann in den Augen der Thailänderin Zuverlässigkeit, Ausgewogenheit und eine gesicherte Zukunft.

Durch diese Gedanken sind die Planungen bei einer Beziehung mit einer Thailänderin ganz anders zu betrachten als zu einer Frau anderen Kulturbereiches.

Wie schon gesagt, spricht einiges dafür, dass ein zu großer Altersunterschied der beiden,  klar in den Bereich Versorgungsbeziehung fällt.

Der dritte Teil der Beziehung – das gemeinsame Zusammenleben

Alles hat sich eingeschliffen und die Tage, Monate, Jahre vergehen. Oftmals sind es Kleinigkeiten die zu Unstimmigkeiten führen. Missverständnisse gibt es immer noch und die oftmals etwas unbedachte Art in den Äußerungen des Farang höhlen die Seele der Thailänderin langsam aus. Warum redet er nur immer über Geld, es ist doch welches da, also kann es doch ausgegeben werden!? Warum soll ich denn immer Farangkost essen, es ist doch viel gesünder Thai-food zu essen!? Was hat er dagegen wenn ich mit meinen Freundinnen Party machen will und spät nach Hause komme!? Das Leben ist doch zu kurz um nur zu arbeiten!?

Insbesondere, wenn beide in Deutschland leben sind die Veränderungen für ihn auch nicht zu verstehen. Warum schickt sie nur das ganze Geld nach Thailand und will dann auch noch neues für Klamotten haben, um mit ihren Freundinnen die ganze Nacht um die Häuser zu ziehen. Immer wird über das deutsche Essen gemeckert. Jetzt will sie schon wieder Geld für Ihre Familie weil das Auto defekt ist und ihr Sohn Schulgeld braucht. Soll sich doch der richtige Vater darum kümmern. Ich habe hier auch Sorgen und Probleme!

Ein besonderer Punkt wird von vielen Thailändischen Frauen als sehr negativ und belastend aufgeführt. Der Farang ist der Besserwisser, der dominierende Part und läßt der Frau seine angebliche Überlegenheit immer und immer wieder spüren. In seinen Augen ist die Thaifrau dumm oder hat wenigstens keinerlei Allgemeinbildung. Er begreift nicht die unterschiedliche Schulbildung und die Möglichkeiten die einer Thailänderin in ihrem Heimatland durch das Umfeld gegeben werden. Viele der Thai-Frauen sind wissbegierig und möchten viel mehr lernen. Dagegen steht der ungeduldige und überhebliche Farang und der Mangel an existierenden Weiterbildungsmöglichkeiten in Thailand.

Der vierte Teil der Beziehung – das oftmals unschöne Ende

Man versteht die Welt nicht mehr! Alles war so schön und plötzlich ist alles anders. Die Beziehung zu einer Thailänderin ist nur noch eine Qual geworden. Sie hat sich komplett verändert! Sie geht abends aus, kommt spät nach Hause und die so schönen Erlebnisse im gemeinsamen Bett gehören der Vergangenheit an. Weihnachten ist öfter!

Eines Tages präsentiert sie dem Mann aus heiterem Himmel das Sie nicht mehr nach Hause kommt. Das, was mit unserem Verständnis voll kommen kollidiert. Sie verlässt nicht nur den Mann, sondern auch oftmals die Kinder. Das verwundert viele Menschen ganz besonders. Man muss aber auch hier die andere Denkweise verstehen. Die Kinder sind bei dem Farang gut und vor allem abgesichert untergebracht.  Sie selber wird immer die Mutter bleiben, kann aber jetzt wieder ein Leben mit Sanuk genießen.

In Thailand ist eine Trennung und damit das Ende einer Beziehung zu einer Thailänderin kein großes Problem. Eine einvernehmliche Scheidung geht schnell, kostet bei weitem nicht so viel wie hier in Deutschland. Es gibt auch in Thailand eine Unterhaltsregelung nach der Scheidung. Oft wird aber mangels finanzieller Mittel auf beider Seiten diese nicht eingefordert oder einfach nicht gezahlt. In Thailand bleiben die Kinder selbstverständlich bei der Frau. Die Familie kümmert sich sofort und sehr liebevoll um die Kinder. Da sich die Thailänderin lange Zeit sehr leidensfähig und teilweise sogar unterwürfig gezeigt hat kommt das Ende für den Farang oftmals unverständlich und aus heiterem Himmel.

Resumé der Betrachtung einer Beziehung zu einer Thailänderin

Tausende von glücklichen Ehen in denen ein zärtliches und respektvolles Miteinander an der Tagesordnung sind, können Jahre und Jahrzehnte halten. Von den glücklichen Ehen und Beziehungen hört man nur nicht so oft, weil sie in der Normalität geführt werden. Von den Beziehungen die scheitern hört man jedoch viel häufiger.  Ein kultureller Unterschied besteht, ist aber nicht nur der ausschlaggebende Punkt, warum eine Beziehung zu einer Thailänderin scheitern kann. Die Gründe für eine Trennung sind häufig die selben wie unter Deutsch – Deutschen Ehen. Die Thailändische Kultur lebt mit dem Ziel Spannungen zu vermeiden. Das muß der Farang verstehen lernen und er muß seine Zunge manchmal zügeln. Dieses zärtliche weibliche Wesen ist leidensfähig und liebt genauso mit ganzem Herzen! Sie kann aber unendlich stark sein und von einer Konsequenz die einen Farang manchmal verzweifeln läßt!

Eines ist absolut für eine glückliche Beziehung oder Ehe aber überall notwendig, Vertrauen, Respekt und Verständnis! Dann kommt und bleibt die Liebe für lange Zeit.

 
 
 

Alle Fotos und Texte unterliegen dem Copyright FOTO-KERNER Reiner Kerner 2019

Sollten Sie Interesse an Fotos oder anderen Medien für Ihre Unternehmungen und Werbezwecke haben, oder einer Kooperation sich vorstellen können, wenden Sie sich bitte per E-Mail direkt an mich.

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2 Kommentare zu “Warum scheitern so viele Beziehungen mit Thailänderinnen?

  1. Christian

    Einfach nur, die Realitaeten in Thailand sehr gut beschrieben.Einer der wenigen
    „Farangs“ die etwas Grips im Kopf haben!!

    1. Reiner Kerner Autor des Beitrags

      Lieber Christian, vielen Dank für das Kompliment! 🙂
      Ich hoffe, Du bleibst meinem Blog auch weiterhin treu! Ich bin gerade wieder in Thailand und werde die nächsten Tage wieder viel neues zu berichten haben!
      Liebe Grüße bei 34 Grad Celsius!
      Reiner

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