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Die 10 wichtigsten Tipps für die Reisefotografie

10 wichtige Tipps für die Reisefotografie

Geht es Euch auch so wie vielen Fotografen, die sich einfach schönere Reisefotos wünschen? Heute habe ich für Euch mal einige wichtige Dinge aus meiner beruflichen Erfahrung aufgeschrieben, um Euch 10 Tipps für bessere Reisefotografie an die Hand zu geben. All das ist kostenfrei, aber nicht umsonst. Ihr werdet bemerken, wenn Ihr die Tipps beherzigt, wird Euch die Reisefotografie noch viel mehr Spaß machen. Ich habe in 40 Jahren auf Reisen viele Fehler begangen und Lehrgeld bezahlt. Dabei habe ich mir manchmal das Leben selber viel schwieriger gemacht als es notwendig gewesen wäre. Diese 10 Tipps für die Reisefotografie bewahren Euch davor die selben Fehler zu begehen und auch noch, unnütz ausgegebenes Geld, zu sparen.

Frau mit Zigarre aus 10 Tipps für bessere Reisefotografie

Frau mit Zigarre. Eines meiner Lieblings Portraits

1. Tipp – Welche Kamera ist die beste für die Reisefotografie?

Dieser Tipp ist einer der wichtigsten und doch ganz einfach zu beantworten: die, die Ihr dabei habt. Was nützt es uns über die Qualität der einen oder anderen Kamera zu philosophieren, wenn wir doch nur unsere Kamera zu Verfügung haben. Dabei spielen auch nicht der Preis oder die Marke eine Rolle.

Man sollte sich IMMER die Frage stellen, was möchte ich mit den Fotografien machen und welchem Publikum sollen die Fotos zugänglich gemacht werden.

Generell kann man feststellen, dass die Kamera so leicht und handlich wie nötig und möglich für die gewünschte Anwendung auf Reisen sein sollte. Das bedeutet, dass ein Reise-Blogger, der ausschließlich in den sozialen Medien seine Bilder im Internet zeigen möchte, eine ganz andere Kamera verwenden kann und auch sollte als der Reisefotograf, der Bilder an National Geographic schicken möchte oder der für Reiseagenturen arbeitet.

Kamera mit fest eingebautem Objektiv

Kamera mit fest eingebautem Objektiv

Für die private Urlaubserinnerung ist die Handy-Fotografie mit den tollen Möglichkeiten ausreichend, während für eine Fotoausstellung ganz andere Anforderungen an die Ausrüstung für die Reisefotografie gestellt werden.

Ich persönlich verwende auf meinen Reisen nach Thailand und Südostasien meistens Nikon Kameras und Objektive, als auch von anderen Herstellern. Dieses ist aber eine persönliche Vorliebe und andere Hersteller bieten sicherlich eine durchaus vergleichbar gute Qualität.

Nikon D750 Fotoapparat für die Reisefotografie

Nikon D750 Fotoapparat für die Reisefotografie aus dem etwas höheren Preissegment mit Wechselobjektiven

Zum Filmen und für Fotos im und unter Wasser verwende ich eine GoPro. Als letzte Variante habe ich mein gutes altes I-Phon 5 mit Gimbal, um in besonderen Situationen Aufnahmen machen zu können.

Weiterer Informationen: Gibt es die ideale Kamera?

2. Tipp – Welche Objektive nehme ich mit bei der Reisefotografie?

Auch hier ist natürlich die erste Wahl für mich das oder die Objektive, die ich besitze. Natürlich reichen häufig auch die, die an der Kamera fest verbaut sind. Solltet Ihr aber in der Landschaftsfotografie, der Fotografie von Menschen und auch Kulturräumen gute Bilder machen wollen, dann solltet Ihr den Bereich der Brennweiten von Weitwinkel bis Tele abdecken können.

Bei der Auswahl des in der Kamera fest verbauten Objektivs seid Ihr bei der Brennweite festgelegt. Bei der DSLR – Digitalen Spiegelreflexkamera und natürlich auch bei den spiegellosen Varianten gibt es unzählige Anbieter und Meinungen. Ich persönlich habe mich für diese gängigen Varianten entschieden:

Weitwinkelobjektive in der Reisefotografie

Mit Weitwinkel bezeichnet den Brennweitenbereich von 10 – 35 mm, bezogen auf das Kleinbildformat (Sensorgröße). Dieses beträgt 24 mm × 36 mm bei sogenannten Vollformatkameras. Für andere Sensorgrößen gibt es Umrechnungsfaktoren.

Weitwinkelaufnahme an der Beachroad in Pattaya

Weitwinkelaufnahme an der Beachroad in Pattaya mit einem Weitwinkelobjektiv

Hier findet Ihr ausführliche Informationen zum Faktor: Formfaktor für Sensorgrößen

Weiterhin gibt es die Kategorie Superweitwinkel oder auch Fish-eye. Dieses sind extreme Weitwinkel, die einen Aufnahmebereich mit bis zu 180 und mehr Grad haben.

Weitwinkelobjektive sind hervorragend für die Landschaftsfotografie geeignet oder um in kleinen Räumen unter beengten Verhältnissen zu fotografieren. Weitwinkelobjektive gibt es als Festbrennweite oder als Zoom-Objektiv.

Objektive im Normal- und leichten Tele-Bereich

Diese Objektive decken den Brennweitenbereich von 35 – 80 mm ab. Genau genommen ist die Brennweite 50 mm die Normalbrennweite, dieses Objektive sind für Portrait-, Street und für viele Einsatzbereiche geeignet. Der Bereich von 60 – 120 gilt als leichtes Teleobjektiv.

Portraitaufnahme historisches Gebäude in Sukhothai

Normalobjektiv Portrait Aufnahme 1/320 Sek. f 5,6 ISO 400

Teleobjektive in der Reisefotografie

Teleobjektive mit einer Brennweite von 135 -200 mm sind dazu geeignet, entfernte Dinge groß auf den Sensor zu bringen. Mit diesen Objektiven lässt sich unauffällige Street-Fotografie durchführen und auch Tierfotografie ist möglich. Ich nutze dieses Objektiv häufig auf Veranstaltungen und bei Großaufnahmen entfernter Objekte.

Sportaufnahmen beim Thai-Boxen mit einem 200 mm Tele-Objektiv

Sportaufnahmen beim Thai-Boxen mit einem 200 mm Tele-Objektiv

Bei allen Objektiven sollten wir strikt auf Qualität achten. Es gibt eine Merkregel: ein Objektiv sollte genauso viel kosten wie die Kamera. Gerade im Weitwinkel- und Telebereich gibt es große Qualitätsunterschiede bei den Objektiven.

Ein Hinweis noch: Festbrennweiten gelten im Allgemeinen als optisch besser, schränken aber auch den Anwendungsbereich etwas ein.

3. Tipp – Was benötige ich noch bei der Reisefotografie?

Bei diesem Punkt kommt schon einiges zusammen und ist auch etwas vom Reiseziel abhängig. Für alle Ziele gemeinsam gilt, wir benötigen Akkus, Ladegeräte, am besten auch ein Stativ, Speicherkarten und ein oder mehrere Backup Medien.

Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn der Akku gerade auf der Wüstensafari streikt oder bei der besonders teuren Schiffsreise. Genau so geht es einem, wenn zu wenig Speicherkarten vorhanden sind.

Das Stativ ist für viele Anwendungen insbesondere Langzeitbelichtungen am Abend und in der Nacht unabdingbar. Es gibt sehr gute und leichte Reisestative, die wirklich hervorragend ihren Dienst erfüllen. Sollte für die ambitionierte  Reisefotografie auf jeder Reise vorhanden sein. In einem weiteren Post werde ich ausführlich über die Auswahl an Stativen berichten.

4. Tipp – Ran an das Motiv bei Reisefotos

Ein schöner Fotografensatz lautet: wir zoomen mit den Füßen. Dies bedeutet ganz einfach, wir bewegen uns auf das Objekt zu und wählen so den Bildausschnitt. Dadurch erreichen wir viele positive Effekte. Die Gefahr, dass die Aufnahme verwackelt verringert sich und oftmals ergeben sich bessere Perspektiven. Also liebe Reise- und Fotofreunde, bewegt Euch und schaut auch manchmal zurück. Dort entstehen manchmal und unerwartet fantastische Aufnahmen.

Mönch beim Studium von Buddhas Lehren aus 10 Tipps zur Reisefotografie

Mönch beim Studium von Buddhas Lehren. Solche Bilder gelingen nur wenn man nah am Objekt ist!

5. Tipp – Unauffällig agieren

Das ist manchmal gar nicht so einfach. In manchen Ländern und Momenten fallen wir schon einfach wegen unserem Äusseren auf. In Asien wegen unserer Körpergröße, in Afrika wegen unserer Kleidung und der hellen Haut. Das alles können wir nicht verändern. Wir müssen aber nicht unbedingt mit der Fotokamera behangen, oder auch besser gleich zwei davon mit dem größten und längsten Tele durch einen Slum in Nairobi marschieren. Auch bei einer buddhistischen Zeremonie ist es suboptimal mit einem hundertfachen „piep piep“ von der Kamera aufzufallen. Ebenso ein Blitzlicht, sei es in der Kamera eingebaut oder als Extra vorhanden, verwende ich nur im absoluten Notfall und nach Rücksprache mit den Menschen, die davon betroffen wären.

Bitte haltet Euch auch an Verbote und informiert Euch vor Reiseantritt, welche Aufnahmen gestattet sind und welche nicht. In einigen Ländern ist es strikt verboten, bestimmte Gebäude, Brücken und Personen zu fotografieren. Dazu zählen häufig Militär, Polizei und Politiker.

Achtet auch besonders zum eigenen Schutz bei politischen Kundgebungen, Demonstrationen und bei allen größeren Menschenmengen auf Eure und die Sicherheit der Kamera. Nicht das die Kamera spontan einen neuen Besitzer erhält! 😉

Verbranntes Gebäude nach der Demonstrationen in Bangkok 2010

Verbranntes Gebäude nach der Demonstrationen in Bangkok 2010. Bei Demonstrationen sollte sich der Tourist fern halten!

6. Tipp – Respekt gegenüber allem

Schon leider zu oft beobachtet, unangemessene Kleidung und ein katastrophales Benehmen in Tempeln und Kirchen. Das ungefragte Ablichten von Personen und auch von Dingen. Das aufdringliche und laute Einfordern von Aufnahmesituationen. Der Respekt anderen Menschen und deren Kulturen gegenüber ist der beste Weg zu den besonderen Aufnahmen zu kommen. Oftmals eröffnen sich durch den Respekt Wege und Möglichkeiten, an die man als Fotograf vorher nie geglaubt hat.

Betende Frau im historischen Tempel

Betende Frau im historischen Tempel. Hier ist Fingerspitzengefühl angebracht.

7. Tipp – die Zweitkamera bei der Reisefotografie

Natürlich ist eine zweite Kamera etwas sehr Gutes. Sei es eine kleine, unauffällige Pocket-Kamera oder eben das Fotohandy. Sollte eine von ihnen mal ausfallen ist die Möglichkeit gegeben wenigstens immer noch Bilder und Eindrücke mit nach Hause zu nehmen. In meinem Reisegepäck befindet sich auch immer noch eine GoPro mit Unterwassergehäuse für die speziellen Momente im Fotografenleben.

8. Tipp – Die Datensicherung der Reisefotos

Einer der wichtigsten persönlichen Tipps für mich von den hier aufgeführten 10 Tipps für Reisefotografie und besserer Reisefotos: was nützt einen die ganze Arbeit, die vielen Stunden bei den Aufnahmen, wenn die Aufnahmen verschwunden sind ! Sei es durch Defekt der Speicherkarte, den Diebstahl oder Verlust der Kamera oder dem Crash des Laptops.

Ich befolge strikt die  3-2-1-Regel, die von einem bekannten Fotografen geprägt wurde. Ich erstelle nach jeder Rückkehr ins Hotel oder ins Studio diese Backups. Diese Regel besagt, dass es zwei Gruppen von Menschen gibt: die, die bereits von einem Speicherausfall betroffen waren, und die anderen Menschen, denen ein solcher Totalausfall noch bevorsteht.

Die 3-2-1-Regel der Datensicherung besagt:

 

  • Es sollten immer jeweils drei Kopien der Daten erstellt werden.
  • Die Kopien der Daten sollen auf zwei oder mehr unterschiedlichen Medien erstellt werden.
  • Eine dieser Backup-Kopien muß an einem externen Speicherort aufbewahrt werden

Ich tausche also als erstes die Speicherkarte aus, sichere sie, dass es nicht zum Überschreiben kommen kann. Als Weiteres werden die Daten auf dem Laptop gesichert und je nach Menge in eine Cloud oder auf eine externe Festplatte nochmals gesichert. Mit dieser Vorgehensweise sollte man vor dem Supergau, dem totalen Verlust von Daten und Bildern geschützt sein.

8. Tipp – die Nachbearbeitung der Reisefotos

Dieser Tipp aus den 10 Tipps für Reisefotografie wird leider oft am Wenigsten beachtet. Man quält sich oftmals durch 1000 Urlaubsfotos bei Freunden und Verwandten, die einfach nur uninteressant, lieblos und langweilig sind.

Das Wichtigste ist also das sortieren der Fotos!!!!!!!!!! Unscharfe, verwackelte, falsch Belichtete sowie doppelt und dreifache Bilder gehören in den digitalen Papierkorb ! Gewöhnt Euch von Anfang an daran auf gute Bildqualität zu achten und Ihr werdet umso mehr Lob für Eure Bilder bekommen.

Heut gibt es preiswerte Software zur Bildnachbearbeitung und sogar kostenfreie open source Software, wie zum Beispiel GIMP, das auf Windows, Mac oder Linux angeboten wird. Es erfüllt fast alle Anforderungen, man muß sich halt nur die Zeit nehmen sich einzuarbeiten.

Historischer Tempel in Thailand nach der Bearbeitung des Fotos die zur Reisefotografie dazu gehört

Historischer Tempel in Thailand nach der Bearbeitung des Fotos

10. Tipp – Der Spaß am Reisen und an der Reisefotografie

Jetzt, da Ihr alle Tipps gelesen habt, kommt am Schluß der Tipp, der mir am Herzen liegt ! Habt Spaß beim Fotografieren und am Reisen. Jagt nicht nur durch die Lande mit der Kamera vor dem Auge. Gönnt Euch auch kamerafreie Tage und genießt wirklich die Zeit in der Fremde und deren Bewohner!!

Damit möchte ich Euch Glück, Zufriedenheit und schöne Erlebnisse bei der für mich schönsten und erfüllungsreichsten Tätigkeit, der Fotografie und dem Reisen wünschen!

Das waren sie nun, die 10 Tipps für die Reisefotografie und bessere Reisefotos. Ich hoffe ihr konntet aus meinem Post etwas für Eure nächste Reise lernen und habt noch mehr Spaß und Erfolg mit Euren persönlichen Aufnahmen.

Ich freue mich auf Eure Kommentare hier im Blog und auf weitere Anregung, Erfahrungsberichte von Euch!

Liebe Grüße Euer Reiner!

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Alle Fotos und Texte unterliegen dem Copyright FOTO-KERNER Reiner Kerner 2018-2019
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6 Kommentare zu “Die 10 wichtigsten Tipps für die Reisefotografie

  1. Worthseeing

    Hallo Christina

    Ein toller und ausführlicher Artikel. Gut finde ich, dass du keine bestimmte Kamera oder Marke vorschlägst. Die meisten dieser Artikel sind ja häufig nur eine Werbefläche für Amazon-Links :-D.

    Ich bin selber immer mit meiner D750 auf Achse. Als Objektiv habe ich ein 24-85mm Objektiv – gutes Reiseobjektiv und „immer drauf“ finde ich :-). Da habe ich zwar viel mitzutragen, aber die super Bildqualität ist es mir wert!

    Aber auch den ein oder anderen – versteckten – Shot habe ich schon mit dem Handy gemacht.

    1. Reiner Kerner Autor des Beitrags

      Hallo Christina,
      danke für das Lob. Ich habe mir natürlich Deine Seite auch angesehen und muß sagen: Du machst auch wunderschöne und gute Fotos.
      Ich habe bis vor zwei Jahren noch mit der D7100 auf Reisen fotografiert. Heute nehme ich, wie Du, die D750 mit auf Tour und das 14-24mm 2,8 das ich gerade neu habe und über das es auch einen Bericht geben wird. Bin mal gespannt wie es es wird mit 1Kg Gewicht mehr im Kamerarucksack. Es geht ja nächsten Monat wieder los. Als Allzweckobjektiv habe ich das 24-85mm 2,8 – 4. Mein 80-200mm 2,8 ist mir runter gefallen und da muß ich jetzt erstmal sparen! War schon ein ganz schöner Schock als die Mitteilung kann TOTALSCHADEN! Ich weiß, dass alle Kameras gute Fotos machen! Liegt halt nur am Menschen dahinter ;-).
      Der nächste Artikel über Reisefotografie ist schon in der Mache und ich würde mich sehr freuen wenn Du mir wieder ehrlich schreiben würdest wie er dir gefällt.

      Mit lieben grüßen
      Reiner

  2. Anke

    Ein wunderbarer Artikel, sehr ausführlich. Meine Reisefotos stammen bisher alle vom Smartphone, was ich aber bald ändern werde. Sowie das ich ich meine zurück haltende Herangehensweise ändern möchte : ich traue mich einfach nicht, Menschen zu fotografieren und bin mir immer unsicher, ob ich nicht ihr Einverständnis bräuchte. Denn sie werden auch auf meinem (noch jungen) Blog landen.

    Vielen Dank jedenfalls das du diese nützlichen Tipps geteilt hast!
    Grüße Anke

    1. Reiner Kerner Autor des Beitrags

      Hallo Anke,
      vielen Dank für die netten Worte! Ich hatte auch einige Jahre in meinem Leben in denen ich auch keine Menschen fotografieren wollte. Heute weiß ich, dass es nur meine Einstellung zu anderen Menschen war. Wenn Du Menschen als solche magst und es lernst in ihren Gesichtern die Geschichte ihres Lebens zu sehen wirst Du sicherlich eine begeisterte people-Fotografin werden!
      PS Deinen Blog schaue ich mir morgen an!
      Liebe Grüsse, viel Glück für Deinen Blog und öffne dein Herz!

      Liebe Grüße
      Reiner

  3. Christina

    Hallo Rainer,

    ich war gespannt auf diesen Artikel, da ich selber Fotografin bin und oft (eigentlich dauernd) von Freunden und Bekannten gefragt werde, was denn nun die beste Kamera für den Urlaub wäre. Und man kann das einfach nicht einfach so mal benennen. Danke, dass du da auch so ehrlich geblieben bist, das sehe ich nicht immer so bei anderen Blogs.

    Ich sage auch immer, dass es halt ganz darauf ankommt, was die Leute im Urlaub denn so fotografieren wollen und was es ihnen wert ist. Nämlich nicht nur im finanziellen Sinne, sondern auch, ob es einem die große Fotoqualität und Dateigröße wert ist, dass man dafür immer mit einem ganzen Fotorucksack herumlaufen muss, der noch dazu schwer ist. Oder die Spiegelreflex dann beim Städtetrip nicht mehr in die Handtasche passt und man sie offen zur Schau tragen muss. Gewicht und Größe darf man einfach auch nicht außer Acht lassen.

    Danke auch, dass du das Thema mit dem nötigen Respekt reingebracht hast! Das ist mir von Anfang an schon immer ein Anliegen gewesen, ich finde es schön, dass auch anderen in dieser Zeit auf der Jagd nach den immer besseren Fotos solche Dinge wichtig sind!

    Viel Experimentieren und Probieren kann ich noch hinzufügen und einfach Spaß an der Sache haben.
    Ich hatte die größte Freude, als ich in Island mit meinem Regenponcho im kalten Nieselregen mit dem Graufilter auf der Kamera stand und gar nicht gemerkt habe, wie kalt die Finger schon sind. Oder in Peru, als mir der nette Wanderguide gezeigt hat, wie man bessere Astrofotos machen kann und wir in 4500 Höhenmetern bei einer ziemlichen Kälte fast auf dem Boden gelegen haben, weil wir so eine Freude am Ausrichten der Kamera hatten. Ungewöhnliche Winkel suchen, mit dem manuellen Modus spielen, Spaß haben eben 🙂

    Liebe Grüße,
    Christina von https://miles-and-shores.com

    1. Reiner Kerner Autor des Beitrags

      Liebe Christina,
      Du sprichst mir aus dem Herzen! Ich muß gestehen, dass ich etwas neidisch auf dich bin 😉 Als ich in Quito in Equador war war es noch zu einer Zeit in der analog Fotografiert wurde! 😉 Da war an Sternenfotografie noch nicht zu denken. Viel zu aufwendig. 🙁 Heute sind die Möglichkeiten leider durch die immer größer werdende Lichtverschmutzung immer seltener.
      Ich danke Dir, das Du so positiv auf Post reagiert hast und so viel geantwortet hast. Das ist leider auch nicht mehr unter den Bloggern üblich.

      Mit lieben Gruß, wo immer Du auf der Welt gerade bist

      Reiner

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